Wie hoch ist der Preis, wenn wir uns verstecken und Situationen meiden die uns Angst machen?

Heute spreche ich, über den Preis, den wir zahlen müssen, wenn wir weiter in unserer Angst bleiben. Wenn die Angst unser Leben bestimmt.

Wie ist es, wenn du in einer Gesprächsrunde bist? Sei es unter Freunden oder in einem Meeting, oder in der Mittagspause, wenn mehr als drei Personen anwesend sind. Eine Unterhaltung zu zweit finde ich sehr inspirierend und lässt mich strahlen, ich fühle mich wohl, weil mir jemand zuhört. Weil ich mich traue Fragen zu stellen kann und interessiert und entspannt zuhöre. Das ist die beste Situation.

Rückzug und Verstecken

Für die meisten Schüchternen und auch Introvertierten, beginnt ab drei oder vier Gesprächspersonen, die Anspannung. Besonders wenn eine extrovertierte Person dabei ist und die Gesprächsführung an sich reißt, dann sind wir angespannt, unsicher und ziehen uns mehr und mehr zurück. Wir werden ruhiger und zurückhaltender, wir lassen die anderen sprechen und hören nur noch zu. Jetzt wird es schwer selbst zu Wort zu kommen, denken wir.

Wir wollen nicht unhöflich sein und jemandem ins Wort fallen. Ich habe z.B. auch eine ruhige und leise Stimme, die nicht gleich auffällt und gehört wird. Es fällt uns somit noch schwerer unsere Stimme zu erheben und das bedeutet, wir müssen noch mehr Kraft einsetzen, um überhaupt gehört zu werden. Wahrscheinlich denken wir noch eine Weile darüber nach, wie wir unsere Gedanken beschreiben können und dann, so erlebe ich es oft, passt das was ich sagen will, gar nicht mehr ins Gespräch, weil die anderen bereites weiter sind. Das zerrt an Energie und sorgt dafür, dass wir uns zurückziehen und weiter nur Zuhörer sind.

Einfach nur da sein

Nur der Zuhörer sein, ist im Grunde ja gar nicht schlimm. Wichtig ist nur, wie wir uns dabei fühlen. Zermartern wir uns den Kopf, und zwingen uns selbst auch zu Wort zu kommen? Oder können wir uns gut fühlen und uns so annehmen wie wir sind und zuhören. Sich in einer Gruppe wohlfühlen und einfach nur da sein, dass wäre toll. Findest du nicht auch?

Es scheint schwer und unmöglich, da rauszukommen und sich selbst zu akzeptieren, dass kenne ich selbst auch. Oft ziehen wir uns zurück und verlassen die Runde, ohne ein Wort zu sagen. Wobei es auch unhöflich ist, einfach aufzustehen, gerade in einem Meeting auf Arbeit, da darf man gar nicht einfach aufstehen (zumindest denken wir so). Was sollen wir also tun? Wir bleiben sitzen und halten die Situation aus, sagen nichts und hoffen nicht aufzufallen bzw. das uns andere in Ruhe lassen und wir nicht angesprochen werden.

Es hat lange gedauert, bis ich kapiert habe, dass es ausreicht, wenn ich einfach nur da bin. Ich werde von Freunden akzeptiert, sie wissen, dass ich selten einen Redefluss habe. Die Erkenntnis hat mich sehr befreit und mein Selbstvertrauen gestärkt.

Wie schwer machen wir uns aber das Leben, wenn wir in dieser Unsicherheit weiterleben?

Welchen Preis zahlen wir dafür?

  1. Unsicherheit raubt uns Energie. Die Gedanken sind bei der Angst.
  2. Wir meiden Situationen, die uns Angst machen, wie z.B. Familienfeiern, Partys oder Meetings. Häufig denken wir uns Ausreden aus, um nicht teilnehmen zu müssen. Ein Leben zu leben, nur um sich Möglichkeiten zum Verstecken zu erarbeiten, ist das schön? Gefällt dir das?
  3. Wir sind nicht ehrlich und authentisch. Eine Beziehung und Vertrauen zu anderen Menschen kann nicht entstehen. Diese entsteht vielleicht im Gespräch zu zweit, allerdings bleibt die Angst und Unsicherheit in einer Gruppe und wenn ein Freund nicht von unseren Gedanken weiß, wird er sich vielleicht auch zurückziehen.
  4. Wachstum ist nicht möglich und wir verbleiben in dieser Angst und geben uns nicht die Möglichkeit aus der Angst rauszukommen und Selbstvertrauen aufzubauen. Denn das ist möglich!
  5. Nicht auszuschließen sind Depressionen und Burnout.

Eigentlich haben wir ein Bedürfnis nach Nähe zu den Menschen. Früher, ich sage mal 1000 Jahre zurück, haben wir Menschen nur in einer Gruppe überlebt. Warum haben wir uns in der heutigen Zeit zu Einzelgängern entwickelt? Ich will dich nicht dazu animieren extrovertiert zu werden und nur noch Gruppen aufzusuchen. DU kannst mir glauben, dass es leichter und schöner wird, wenn du akzeptieren und annehmen kannst, dass du jemand bist, der zuhört und lieber für sich ist. Es ist möglich, sich in einer Gruppe wohl zu fühlen und Spaß zu haben.

Gefällt es dir, dich zu verstecken und deine Gedanken damit zu füllen, einen  Ausweg aus der Situation zu finden? Bist du glücklich so wie es im Augenblick ist? Oder willst du raus aus dem Schneckenhaus und dich in Unbekannten Situationen amüsieren, auch wenn du nichts sagst? Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass der Weg zu Selbstvertrauen möglich ist und du deine Stärke kennenlernen kannst.

Steh zu dir!

deine Sandra

P.S. Ich will Frauen ermutigen in ihre Größe zu kommen und mit mehr Selbstvertrauen durchs Leben zu gehen. In einer Facebookgruppe können wir uns Austauschen, Ermutigen und Wachsen.

Diese Gruppe bietet wirklichen Mehrwert, ich gebe all meine Liebe rein, dass du den Mut und die Stärke entwickelst für dich einzustehen! Schau rein: Weniger Angst vor Ablehnung. Führe ein Leben als starke Frau 

 

Meine wichtigste Erkenntnis aus dem vergangenen Jahr

Ich nutze den letzten Beitrag für Dankbarkeit und um über meine Learnings 2017 nachzudenken. Denn auch dieses Jahr habe ich mich weiterentwickelt, ich spreche aus, dass ich mich nach 5 Jahre persönlicher Weiterentwicklung zu einer Frau mit Selbstvertrauen verändert habe. Und das macht mich stolz, das ich dabei von mir rede.

Dieses Jahr steht für mich unter dem Motto Commitment und Selbstverwirklichung. Mit Commitment meine ich dranbleiben und an Dingen/ Aufgaben und Menschen dranbleiben, aus Liebe. Weil mir der Mensch wichtig ist oder weil ich eine Absicht habe ein Ziel zu erreichen.

Dranbleiben um meine To Dos abzuarbeiten. Das ist mir dieses Jahr viel leichter gefallen, hinter Aufgaben einen Haken zu setzen bzw. loszugehen und Aufgaben zu erledigen. Ich habe es geschafft, weil ich erkannt habe, das mir manchmal einfach nicht danach war etwas zu machen und habe mich vom Gefühl leiten lassen. Weil es mir unangenehm war oder weil ich mich vor einigen Dingen drücken wollte, weil ich mir nicht danach war.

Quasi habe ich mich von meinem Gefühl leiten lassen und nicht von meiner Absicht, ein Ziel zu erreichen, welches mir am Ende ein viel besseres Gefühl geben würde, als wenn ich in dem „mir ist nicht danach“ stecken bleibe und mich selbst herunterziehe. Denn schlussendlich würde ich erst ein gutes Gefühl erhalten, wenn ich einen Haken hinter eine Aufgabe gesetzt habe und meine Gedanken würden immer um die gleiche Sache kreisen und es würde ja ständig eine neue Aufgaben hinzukommen. Und und und. Ein Teufelskreis.

Also Großens Learning: Aufgaben angehen auch mit einem mir ist nicht danach Gefühl. Denn danach folgt ein prima Gefühl: Aufgabe erledigt = Freude

Selbstverwirklichung bedeutet, dass ich dieses Jahr meinem Traum näher gekommen bin, selbstständig zu arbeiten. Das heißt, ich will in Zukunft frei über meine Zeit entscheiden und Zeit für meinen Mann, meine Kinder haben. Meinen Traum als Expertin und Bloggerin verwirklichen. Dabei muss ich auch dranbleiben und mein Selbstwert stärken, damit ich mir zutraue ein eigenes Business aufzubauen, dass Menschen ein besseres Leben ermöglicht.

Also wenn du etwas hast das dir wichtig ist, sorge dafür das es in deinem Leben bleibt. Wenn du z.B. regelmäßig Yoga oder Sport machen willst, dann finde eine Strategie, dass du dich für einen Kurs anmeldest um dranzubleiben. Hier wirst du sicher herausgefordert, weil der Kurs unter Menschen stattfindet. Und eigentlich meiden wir Gruppen, ABER: Wenn du das Hindernisses meisterst, stärkt das dein Selbstvertrauen. Ich glaube an dich. Tust du es auch?

Wir entwickeln uns weiter, unsere Freunde und Familie nicht

Ich behaupte, wer sich persönlich weiterentwickelt und sich mit sich selbst beschäftigt, ist alleine und wird vor anderen als anders gesehen. Wir sollen so bleiben wie wir sind und wir werden nicht verstanden, das wir wachsen wollen. Mein Schatz Jörg und ich haben die Erfahrung gemacht, wenn wir unsere Prioritäten ändern und weniger oberflächliche Gespräche führen wollen, dass wir uns von einigen Bekannten zurückziehen oder Freunde sich selbst zurückziehen.

Manche ziehen sich zurück, weil sie nicht wissen, was mit uns passiert und haben Angst davor, dass wir Fragen stellen, die sonst keiner stellt.

Eine Weiterentwicklung bedeutet, wir beschäftigen uns über längere Zeit mit unserem selbst. Wir stellen uns Fragen: Warum bin ich, so wie ich bin? Wir lernen uns neu kennen. Einige Menschen gehen für mehrere Monate ins Ausland, Pilgern, besuchen Seminare für Persönlichkeitsentwicklung oder Meditieren.

Die Gründe dafür können z.B. schwere Erkrankungen sein, Traumatische Erlebnisse, der Wunsch nach mehr und Veränderung. Das Ende einer langen Beziehung ist für einige auch der Grund weshalb sie sich dafür entscheiden, herauszufinden wer sie sind und was sie wollen.

Jeder hat seinen eigenen Grund und dieser ist für den einzelnen sehr wichtig, weil die Entscheidung für Veränderung, das ganze Leben verändert und die meisten gehen sehr erfüllt und mit Freude in diese Lebensabschnitte. Ich wollte nicht länger Opfer meiner Gefühle sein und dem wollte ich mich stellen und mich näher kennenlernen.

Die Entscheidung, jetzt will ich es anders machen und heraus finden, was der Grund für meiner Ängste ist, befreite mich und erweiterte die Komfortzone in der ich mich befand. Die Fühler der Schnecke schauten schon heraus und beobachteten wie es sein kann, leichter und mutiger zu sein. Ich machte mich auf den Weg, meine Stärken kennenzulernen und besuchte ein Seminar.

Allerdings haben Familie und einige Freunde nicht verstanden, weshalb ich diesen Wunsch habe.

Ich glaube sie hatten Angst mich zu verlieren und vielleicht auch Angst davor, dass ich mich zurückziehe.

Ziehen die anderen sich zurück, aus Angst unangenehme Fragen gestellt zu bekommen?

Entwickeln wir uns weiter, dann sind wir erst einmal alleine

Sie versuchen uns einzureden, dass wir keine Veränderung brauchen, denn so wie wir sind, sind wir gut. Das könnte eine Satz sein, den wir dann hören. Danke, dass sie das so gesehen haben, dennoch fühlen wir etwas anderes. Der Leidensdruck war so stark, dass wir nicht darauf hören und uns nicht beeinflussen. Sie kratzen an unserem Selbstvertrauen.

Viele verstehen das nicht, dass wir etwas anderes wollen, weil sie nicht das Bewusstsein oder so einen Leidensdruck haben. Für manche ist das Leben, dass sie leben so wie es ist richtig und sie fühlen sich sicher.

Ich habe mich in der Zeit einsam gefühlt, ich war traurig. Zwar hatten wir uns als Paar und haben viel geimeinsam gemacht, dennoch wünschten wir uns Austausch mit anderen, die sich auf einem ähnlichen Weg befinden. Wir waren geduldig und haben Menschen kennengelernt die unsere Interessen teilen.

Mein Wunsch war, raus aus dem Schneckenhaus und immer das gleiche tun. Morgens aufstehen, arbeiten gehen, Feierabend und Fernsehen und das 5 Tage die Woche und darauf hoffen, dass bald das Wochenende beginnt oder das der nächsten Urlaub kommt. Ich war davon überzeugt, jetzt bin ich endlich glücklich. Aber dann bin ich nur für ein paar Wochen glücklich, danach beginnt der Alltag wieder und der gleiche Ablauf beginnt wieder. Das ist nicht meine Absicht die nächsten Jahre zu leben.

Was ist dein Gewinn, wenn du dich weiterentwickelst?

Spreche über deine Gedanken und zeige deinem Umfeld, dass du etwas für dich machst und dich gut fühlen willst.

Dein Umfeld bekommt mit, wie du wächst und zufriedener wirst. Es kann passieren, dass sie das auch wollen, weil du glücklich bist und es dir nicht egal ist, wie es deinen Freunden und Familie geht.

Wo kannst du neue Leute kennenlernen, die deine Interessen teilen?

Gibt es Bekannte aus der Vergangenheit, mit denen du dich heute besser verstehen könntest, weil ihr jetzt eine Gemeinsamkeit habt?

Wenn du dich auf die Suche nach deinen Interessen machst, wirst du in eine andere Interessengruppe reinkommen und neue Menschen kennenlernen.

Steh zu dir!

Deine Sandra

Wie du es schaffst, nicht wegzulaufen

Kennst du das, dass jemand mit dir an einem Tisch sitzt und er dich antriggert? Also, derjenige regt dich auf, macht dir Angst mit der Art wie er sich gibt? Bei mir ist das so, dass Menschen die sich gern zeigen und gern im Gespräch sind, mir Angst machen und ich mich zurückziehe. Ich bin dann unentspannt und beobachte. Ich hoffe das mich niemand in meiner Unsicherheit sieht, weil ich zusammenbrechen würde und Hilflosigkeit falle.

Der Bekannte auf der Veranstaltung hat das Gespräch zu mir gesucht und versucht mit mir ein paar Späße zu machen, auf die ich zwar eingegangen bin, allerdings kein weiteres Gespräch entstanden ist. Im Verlauf des Abends fühlte ich mich etwas unwohl, weil ich spürte, dass er mich aus der Reserve locken wollte. Blödes Gefühl das zu wissen und zu wissen, dass abhauen nicht die Lösung ist.

Später kommt der bekannte auf mich zu und spricht mich direkt an, „Warum bist du so reserviert? Weißt du, ich würde dich gerne kennenlernen. Ich spüre aber, dass du nicht aus dir herauskommst.“

Bähm! Da ist es wieder, diese Hilflosigkeit, diese Lähmung. Mich hat jemand gesehen. Weglaufen, weglaufen, ruft es in mir.

Habe ich nicht gemacht.

Mir schossen Tränen in die Augen.

Vor ein paar Jahren, wäre ich bereits mit dem ersten Gefühl weggelaufen, dass jemand mich aus der Reserve holen will und mich direkt auf meine Zurückhaltung anspricht. Vielleicht kennst du das auch?

Ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass sich Menschen dafür interessieren wer ich bin und was ich denke und kann ausdrücken, was ich fühle. Ich habe mein Selbstvertrauen gestärkt um diese Situationen auszuhalten, bzw. mich nicht von meiner Angst leiten zu lassen.

In der Situation mit meinem Bekannten, entschied ich mich für bleiben. Ich ließ meinen Tränen freien lauf. Er fragte mich, warum das so ist, er wollte wirklich wissen, was es mit mir macht. Ich kannte dieses ehrliche Interesse nicht! In diesem Moment hat er auch meine Tränen ausgehalten und mir zugehört. Ich erzählte davon, dass er mich verunsichert hat, weil er selbstbewusst im Gespräch ist und mich aus der Reserve locken wollte.

Ich habe ihm nicht viel sagen müssen, über meine Gedanken und Gefühle, aber ich kann dir sagen, es hat ausgereicht, dass für mich das Eis gebrochen ist, mit ihm ins Gespräch zu kommen und den Abend locker genießen zu können. Unvorstellbar, für jemanden der in der Angst fest bleibt.

Kurz danach habe ich mich sehr schlecht gefühlt, weil ich mich so klein fühlte, auch weil,ich geweint habe. So nach dem Motto, das machen nur schwache.

Ganz im Gegenteil ich war ziemlich stark und mutig, auch wenn es ein bisschen gedauert hat, dass ich das anerkennen konnte.

Ich bin dankbar für diese Situation und Erfahrung, weil sie mich wieder wachsen lassen hat und ich kann dir in einem geilen Beispiel zeigen, dass es funktioniert, nicht wegzulaufen, wenn du dich unwohl fühlst und dass du dafür belohnt wirst, wenn du für dich einstehst.

Im Vergleich zu vielen anderen, die sich oberflächlich unterhalten und eher im Smalltalk feststecken, hatte ich anschließend ehrliche und tiefe Gespräche, die mir sehr viel gaben.

Kannst du dir vorstellen, dass du z.B. in drei Jahren, auf Sätze wie:

Mach dich mal locker.

Komm doch mal aus dir raus!

gelassener bzw. ehrlich reagierst?

Was kannst du tun, wenn du in einer Situation bist, die dich lähmt und überfordert?

Außer wegzulaufen?

  1. Öffne dich einer Person, der du vertraust und beschreibe deine Gedanken und Gefühle. Sag der Person, dass du Angst hast!
  2. Bewusstes Atmen und anerkennen, dass du gerade Angst hast.
  3. Frage an dich selbst: Wovor habe ich gerade Angst? Soll mich die Angst weiter lähmen?
  4. Es gibt keinen anderen Ausweg, du musst weg! Dann nimm die Frage mit: Wovor laufe ich weg?

Den Weg, der Angst auszuweichen kennst du bereits. Was wäre, wenn du die Erfahrung machst, zu bleiben und über deine Gefühle zu reden? Weil, mal ganz ehrlich, du wirst nicht sterben, wenn du dich dem stellst.

Du lernst eine Erfahrung kennen, die dich stärkt. Du öffnest dich einer Person und wirst mit Sicherheit nicht ausgelacht, denn es ist so stark, jemandem von seinen Gefühlen zu berichten und eigentlich wollen alle Menschen tiefe Gespräche.

Wenn du solch eine Situation auch kennst, wie ich sie beschrieben habe, wie sind deine Erfahrungen, läufst du weg? Stellst du dich der Angst? Was machst du? Ich freue mich über dein Feedback!

Steh zu dir,

deine Sandra

Mein Blog ist seit einem Jahr online und wofür du ihn jetzt nutzen kannst

Im Novmeber 2016 ging meine Webseite online und ich war mega aufgeregt, den ersten Artikel (Ich verrate dir, wie du zu dir stehst) zu veröffentlichen. Der Text ist sehr persönlich und ich habe meine Gedanken aufgeschrieben. Erzählt warum ich mein Leben verändern wollte und was zu sich stehen bedeutet.

Ich bin sehr dankbar für die Kommentare, die ich für den Artikel erhalten habe und dass die meisten mir Mut machen, weiter zu machen, weil das was ich tue richtig ist. Ich will dir zeigen, dass es sich lohnt, raus zu gehen und an deinem Selbstvertrauen zu arbeiten und deine Stärken kennen zu lernen.

Meine ersten Absichten für den Blog bestanden darin, alle Menschen zu erreichen und sie dafür zu ermutigen ihr eigenes Leben zu leben und ihre eigenen Stärken kennenzulernen. Im Laufe des Schreibens habe ich auch meine Rolle als Mutter eingebunden, wobei ich kein Mamiblog sein wollte. War mir aber sicher Mütter will ich erreichen, denn selbst sie stecken zurück um 100% für die Kinder da zu sein und merken nicht, dass sie sich selbst vergessen. Kinder können nur lernen für sich da zu sein, wenn es die Eltern ihnen vorleben und auf sich achten.

Also war ich noch nicht ganz am Ende, der Findungsphase für zusichstehen.de.

In den letzten Wochen konkretisierte sich meine Absicht. Ich las viel über Introversion und Schüchternheit und stellte fest, dass ich genau so jemand bin. Ich habe den Weg aus der Schüchternheit gefunden, habe es geschafft eine Frau mit Selbstvertrauen zu sein, die weiß was sie will, zumindest häufiger als früher. :]

Und von dem Zeitpunkt an, war klar, Frauen die schüchtern sind, eher still und leise, die will ich ermutigen, ihre innere Stärke zu finden, zu wachsen und sich nicht zu vergessen. Es ist so einfach, ich kenne mich bestens mit dem Leben einer stillen Frau aus, ich kenne ihre Gedanken und Gefühle und bin heute immer noch so.

Kennst du das auch:

dass du dich ständig selbst hinterfragst, ob das richtig war, was du gemacht hast?

Traust du dich nicht, in Gruppen zu reden?

Ziehst du dich nach einer Weile aus einer Gruppe zurück, weil du merkst, dass dich das da sein anstrengt? Glaubst, dann aber falsch zu sein, weil alle anderen es toll finden, zu quatschen und die Menschenmenge genießen?

Glaubst du auch, dass du anders sein müsstest, weil du lieber für dich bist?

Fühlst du dich oft unsicher?

Manchmal hast du das Gefühl unsichtbar zu sein?

Wir haben einiges gemeinsam.

Was wäre denn, wenn du es annehmen kannst, dass du dich nach einer Weile aus einer Gruppe zurückziehst um wieder Kraft zu tanken?

Lass uns gemeinsam wachsen, ich unterstütze dich dabei, dich und deine Stärken kennenzulernen und dir selbst mehr zu vertrauen. Raus aus der Angst, abgelehnt zu werden, raus aus dem Schneckenhaus und rein ins Leben und annehmen, dass du den Rückzug für dich brauchst.

Steh zu dir,

deine Sandra

 

Stille Wasser sind tief

Ich habe mich entschieden, mehr Klarheit zu schaffen. Meine Arbeit mit dem Blog darf fokussierter sein, ich hatte ziemlich viele Gedanken, wen ich z.B. erreichen will. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich mich verzettele und nicht auf den Punkt komme. Dadurch ist es nicht klar und auch für dich als Leser schwer einzuordnen, was ich eigentlich will.

Die Seite zusichstehen.de gibt es schon fast ein Jahr. Yeah!!! Und es liegt mir, nach wie vor am Herzen für dich etwas zu tun, dich zu erreichen, dass du dich in den Beiträgen wieder erkennst oder Erkenntnisse hast.

Konkret heißt das: ich schreibe für Frauen und junge Mütter in meinem Alter, die es kennen als:

  • still und leise,
  • zurückhaltend,
  • unsichtbar oder unscheinbar,
  • schüchtern bezeichnet zu werden.

Diese Eigenschaften kenne ich sehr gut und kann dir viel dazu erzählen. Ich weiß, wie sich Menschen fühlen, die unscheinbar sind, ich kenne die Gedanken, die jemand denkt, der als stilles Wasser bezeichnet wird. Und ich habe einen Weg gefunden, mich nicht anders zu fühlen, sondern mich so anzunehmen wie ich bin. Ich bin keine extrovertierte Frau, ich gehe bewusst mit meinen Worten um und bin entsprechend natürlich und ehrlich. Und das ist die große Stärke die ich habe und die dich und mich verbindet.

Die Artikel beschreiben meinen Weg raus aus der Angst, ICH zu sein und ich will dich ermutigen auch deinen Weg zu gehen.

Du stehst für dich ein, wenn du an dir feststellst du müsstest dich erst verändern, um dich selbst anzunehmen. Der erste Schritt ist, dich kennenzulernen und dein Selbstvertrauen zu stärken, weil dann veränderst du deine Gedanken, deine Gefühle und dein Handeln.

Gefühlt stand ich immer vor einer Mauer und kannte den Ausweg nicht, wenn ich mit vielen Menschen zusammen war. Es kam immer zu einem Punkt, dass ich mich unwohl fühlte und weglaufen wollte. Das wollte ich ändern und mein Wunsch war so groß, dass ich es geschafft habe und mich mittlerweile in Gruppen zeigen kann, bzw. entspannt an einem Gespräch teilnehmen kann, auch wenn ich wenig bis gar nichts sage. Der Unterschied ist, dass ich damals die gesamte Dauer eines Treffens in meinen Gedanken gefangen war, hoffentlich spricht mich keiner an und wenn, hoffentlich kann ich was dazu sagen. Heute ist es so, dass ich diese Furcht noch immer habe, ich aber entspannt dem Gespräch zuhören kann und ich für mich weiß, wenn ich etwas beitragen will, dann mache ich das!
Und das kannst du auch lernen!

  • Willst du dich auch in Gruppen gut fühlen, selbst dann wenn du wenig mitteilen kannst?
  • Hast du auch das Gefühl, anders zu sein, weil du nicht mit deinen Gedanken nach außen trittst?
  • Glaubst du, du musst anders sein?
  • Kennst du das, als stilles Mäuschen bezeichnet zu werden?
  • Kennst du den Ausdruck stille Wasser sind tief?
  • Manchmal kommt es dir vor, als wärst du unsichtbar?
  • Du bist eher schüchtern?

Willst du dich gemeinsam mit mir, auf eine Reise begeben und mehr über dich erfahren? Hast du Lust zu lernen, dich so anzunehmen wie du bist?

Dann folge mir und ich unterstütze dich dabei, für dich einzustehen.

Steh zu dir!

deine Sandra